Wachtendonk: Aufmerksame Bankmitarbeiterin verhindert Betrug

Einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin ist es zu verdanken, dass der Betrug an einer 66-jährigen Frau aus Wachtendonk noch rechtzeitig verhindert werden konnte. Die Wachtendonkerin hatte eine SMS erhalten, deren Absender sich als ihr Sohn ausgab.

© Kreispolizeibehörde Kleve

Darin forderte der oder die Betrüger sie auf, die neue Nummer abzuspeichern. Später kontaktierte die Frau ihren vermeintlichen Sohn über die neue Nummer bei einem Messengerdienst. Dann wurde sie aufgefordert, zwei Überweisungen zu tätigen. Dabei ging es um Beträge im drei- und vierstelligen Bereich. Die Bankmitarbeiterin erkannte die Betrugsmasche und konnte die Überweisung noch rechtzeitig verhindern. Antenne Niederrhein und die Polizei im Kreis Kleve warnen immer wieder vor derartigen Betrugsmaschen.

  Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche:


  - Wenn Sie von einer Ihnen bekannten Person unter einer

    unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer

    nicht automatisch ab.

  - Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer

    nach.

  - Seien Sie bei Forderungen nach Geldüberweisungen über WhatsApp

    und anderen Messengerdiensten misstrauisch und überprüfen Sie

    diese eingehend.

  - Verschärfen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres verwendeten

    Nachrichtendienstes.

  - Falls Sie nach einer Aufforderung bereits Geld überwiesen haben,

    nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrer Bank auf und veranlassen Sie

    eine Rücküberweisung.

  - Stellt sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelt,

    erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.

    Löschen Sie keinesfalls den Chatverlauf, denn dieser ist für die

    kriminalpolizeilichen Ermittlungen von Bedeutung.