Kalkar/Kleve: Geldstrafe wegen Mal-Aktion am Kriegedenkmal

Der Klever Pazifist und Künstler, Wilfried Porwol, soll eine Geldstrafe von 1800 Euro zahlen, weil er das Kriegerdenkmal in Kalkar mehrfach bemalt hat. Das Gericht verwirft damit die Berufung gegen zwei Urteile:

© Stadt Kalkar

Porwol dürfe zwar seine Meinung und seinen Unmut über das Denkmal kundtun, aber es eben nicht bemalen, besprühen und damit fremdes Eigentum beschädigen. Der zu zahlende Betrag betrifft die Rechnung der Stadt Kalkar für eine professionelle Reinigung. Die Mal-Aktionen seien nicht von der Kunst- und Meinungsfreiheit gedeckt, so die Richterin. Das Problem mit dem Kriegerdenkmal müsse die Stadt Kalkar lösen. Vermutlich wird der Künstler auch diesmal in Revision gehen, was erneut möglich ist.