Emmerich: Stadt will weiter gegen Krähen vorgehen

Die Emmericher Stadtverwaltung will 2026 erneut Vergrämungsmaßnahmen im Rheinpark durchführen. Eine dauerhafte Umsiedlung der Krähen sei weder umsetzbar noch bezahlbar, heißt es in einer Vorlage für die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am 2. September. Zusätzlich wird demnach rechtlich geprüft, ob Nester ohne Eier entfernt werden dürfen, um die Zahl der Brutpaare zu begrenzen, ohne das Artenschutzrecht zu verletzen.

© Stadt Emmerich am Rhein

Außerdem sollen Informationskampagnen und Hinweisschilder Anwohner und Besucher stärker für das Problem sensibilisieren, weil Essensreste und Vogelfutter die Vögel besonders anlocken. Ziel der Maßnahmen ist es, den Schutz der Tiere mit einer spürbaren Entlastung der Anwohnerschaft in Einklang zu bringen.