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Warnung vor Phishing-Betrug mit Fake-Mails zum Rundfunkbeitrag
© Kreispolizeibehörde Kleve
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Warnung vor Phishing-Betrug mit Fake-Mails zum Rundfunkbeitrag

Viele von uns zahlen den Rundfunkbeitrag ganz automatisch - und genau das nutzen grade Betrüger aus. Aktuell kursieren Mails mit dem Betreff „Ihr Zahlungsplan für den Rundfunkbeitrag ab 2026“, die Empfänger zu einer schnellen Überweisung drängen sollen. Davor warnt aktuell die Verbraucherzentrale NRW.


Zunächst einmal wird in diesen Nachrichten das Logo des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio verwendet. Die Betrüger behaupten darin, feste Zahlungstermine seien geändert worden. Außerdem wird ein konkreter „Quartalsbeitrag“ genannt und eine Beitragsnummer angegeben. Typisch ist aber auch: Die Anrede bleibt allgemein, also ohne Namen - „Sehr geehrte Damen und Herren“. Und es wird ein extrem kurzer Zahlungs-Zeitraum gesetzt.


Entscheidend ist das angegebene Bankkonto: Es gehört nicht zum Rundfunkbeitragsservice, sondern liegt bei einer spanischen Bank mit deutscher Niederlassung. Zusätzlich locken die Absender mit einem angeblichen Rabatt, wenn man gleich für ein halbes oder ganzes Jahr überweist. Einen solchen Rabatt gibt es beim echten Rundfunkbeitrag aber gar nicht - das ist ein klares Warnsignal.


Wichtiger Rat: Nicht überweisen und keine Daten herausgeben! Am besten die Mail löschen oder als Phishing markieren. Wer prüfen will, ob bei den eigenen Beiträgen wirklich etwas offen ist, sollte nicht über die Mail gehen, sondern direkt die offizielle Seite aufrufen - "rundfunkbeitrag.de". Und wenn man schon reagiert oder sogar überwiesen hat, sollte man sofort die Bank kontaktieren und sich zusätzlich bei der Verbraucherzentrale oder Polizei beraten lassen.

Veröffentlicht: Freitag, 15.05.2026 08:12

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Phishing-Betrug mit Fake-Mails zum Rundfunkbeitrag
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