
Voerde: Angeklagter bestreitet eine Frau absichtlich geschubst zu haben
Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer 34-jährigen Frau am Bahnhof in Voerde hat der Angeklagte bestritten, die Frau auf die Gleise geschubst zu haben.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.01.2020 15:56
In einer Erklärung, die seine Verteidigerin vorgelesen hat, heißt es, er könne sich nur vorstellen, sich bei der Frau abgestützt zu haben. Er würde niemals Frauen schubsen. Außerdem sei es ihm am Tattag schlecht gegangen, sein Kopf habe sich gedreht und er habe geschwankt. Die Staatsanwaltschaft hingegen geht davon aus, dass der 28-jährige Mann die Frau aus reiner Mordlust vor den Zug stieß. Der Angeklagte gilt wegen einer schweren seelischen Erkrankung als nicht schuldfähig, er könnte unbefristet in die geschlossene Psychiatrie kommen. Für den Prozess sind vier Tage bis zum 31. Januar terminiert.