
Tierseuche IBR/IPV bei Rindern festgestellt
Die schlechten Nachrichten für unsere Landwirte reissen nicht ab. Erst die Geflügepest mit mehr rund 340.000 getöteten Tieren und jetzt sind es Rinder. Die Kreisverwaltung hat auf Anfrage von Antenne Niederrhein bestätigt, dass im Kreis Kleve in einem Rinderbetrieb die Tierseuche IBR/IPV festgestellt worden ist. Betroffen sind demnach vier Standorten eines Betriebs mit Hauptsitz in Kleve. Es handelt sich allerdings nicht um den gesamten Tierbestand an allen Standorten. Demnach ist der Hauptbetrieb deutlich stärker betroffen. An den anderen Betriebsstandorten gab es bislang nur einzelne Fälle. Insgesamt mussten rund 1.100 infizierte oder seuchenverdächtigen Rinder getötet werden. Das Virus gilt als hochansteckend für die Tiere. Es führt zu Fieber, Milchrückgang und Fehlgeburten. Die Klever Kreisverwaltung beobachtet die weitere Entwicklung nach eigenen Angaben sehr genau. Für Rinderhalter im Kreis Kleve gilt jetzt besondere Vorsicht, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet.
Veröffentlicht: Freitag, 20.03.2026 08:58