
Rhenland: Kampf gegen giftiges Jakobskreuzkraut
Der Rheinische Landwirtschafts-Verband fordert eine umfassende Mahd von Straßenrändern und Böschungen, um die Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes zu stoppen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.04.2026 10:43
Die giftige Pflanze breitet sich auch bei uns zunehmend aus und gefährdet Weidetiere sowie die Futterqualität in landwirtschaftlichen Betrieben. Jakobskreuzkraut enthält giftige Alkaloide, die bei Tieren schwere Leberschäden verursachen können. Problematisch ist, dass die Giftstoffe auch in Heu und Silage erhalten bleiben. Straßenränder und Böschungen seien oft der Ausgangspunkt für die weitere Ausbreitung auf Wiesen, Weiden und in Schutzgebiete, so der RLV. Entscheidend sei deshalb eine Mahd spätestens zu Beginn der Blüte ab Anfang Juni, um die Samenbildung zu verhindern.