
Rheinland: Rheinische Kirche für sachliche Auseinandersetzung
Die Evangelische Kirche im Rheinland fordert in der Migrationspolitik eine Rückkehr zu einer sachlichen Auseinandersetzung.
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Die Politik müsste vielmehr realistische, faktenbasierte und an den Menschenrechten orientierte Lösungen finden. Die Debatte um innere Sicherheit nach den jüngsten Attentaten in Magdeburg und Aschaffenburg dürfe nicht mit der Debatte um Flucht und Migration vermischt werden. Die Abweisung von Schutzsuchenden an den deutschen Grenzen, Auslagerung von Asylverfahren, dauerhafte Grenzkontrollen oder die dauerhafte Inhaftierung von Ausreisepflichtigen lehnt die Rheinische Kirche demnach ebenso ab wie weitere Reformen des gemeinsamen europäischen Asylsystems, die mit dem Völker-, Europa- und Verfassungsrecht nicht vereinbar seien.