
Region: 280 Arzneimittel aktuell nicht lieferbar
Aktuell sind 280 Arzneimittel nicht lieferbar. Deshalb fordert der Hausärzteverband Nordrhein eine neue Regelung auf EU-Ebene.
Veröffentlicht: Mittwoch, 25.09.2019 11:37
Produktionsstätten für Wirkstoffe müssen wieder nach Europa geholt werden, so der erste Vorsitzende Oliver Funken. Er sieht in einer europäischen Lösung viele Vorteile: kontinuierliche Qualitätskontrollen, verkürzte Lieferwege, mehr Arbeitsplätze. Auch, wenn hierdurch die Preise steigen würden, Patientensicherheit müsse an erster Stelle stehen, so Funken. Hintergrund: Die Arzneimittel werden häufig in Niedriglohnländern außerhalb Europas produziert. Für die Ware gibt es immer weniger Lagerungsmöglichkeiten und vieles wird zunehmend „auf Bestellung“ produziert, dass führt dazu, dass selbst gängige Präparate kurzfristig nicht lieferbar sind.