
Rees: Steuererhöhungen gegen Haushaltssicherung
Die Stadt Rees wird in diesem Jahr voraussichtlich doch nicht in die Haushaltssicherung rutschen.
Veröffentlicht: Montag, 16.03.2026 12:44
Der Haupt- und Finanzausschuss hat einem überarbeiteten Haushaltsentwurf zugestimmt, der Einsparungen sowie Steuer und Gebührenerhöhungen kombiniert. Das Defizit soll damit auf rund 2,6 Millionen Euro sinken. Demnach steigt die Grundsteuer A um 34 Prozent, die Grundsteuer B um 91 und die Gewerbesteuer um 18 Prozent. Größte Einsparungen sind zwei neue Stellen im Ordnungsamt sowie der Ausgleich des Bäderverlusts von 650.000 Euro, der aber 2027 nachgeholt werden muss. Die Gebühren für Abfall, Standesamt und Bürgerhaus werden ebenfalls erhöht. Viele Ausgaben werden gekürzt oder verschoben, darunter Digitalmaßnahmen, Sanierung von Wirtschaftswegen und städtische Zuschüsse. Der Haushalt 2026 soll am 24. März vom Rat verabschiedet werden. SPD und AfD lehnen den Haushaltsentwurf ab.