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NRW/Niederrhein: "Wolfsabschüsse schnell erleichtern"
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NRW/Niederrhein: "Wolfsabschüsse schnell erleichtern"

Nordrhein-Westfalen will den Abschuss von Problemwölfen, die mehrfach Nutztiere gerissen haben, schnell erleichtern.

Veröffentlicht: Freitag, 20.10.2023 08:46

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Das soll im Rahmen eines eigenen Erlasses geschehen, der nach der gesetzlichen Anhörungsfrist von vier Wochen umgesetzt werden soll. Das hat NRW-Umweltminister Krischer im NRW-Landtag angekündigt. Demnach sollen genetisch identifizierte Wölfe, die mindestens zwei Mal und in einem engen zeitlichen Zusammenhang intakte Schutzzäune von mindestens 90 Zentimetern Höhe überwinden und Tiere reissen, abgeschossen werden dürfen. Die jüngsten Vorschläge von Bundesumweltministerin Lemke betrachtet Krischer als sinnvolle Ergänzung. Ein wesentlicher Unterschied sei aber, dass Lemkes Vorschlag den sogenannten zumutbaren Herdenschutz zugrunde lege - also 1,20 Meter hohe Zäune, so der NRW-Minister. Solche Zäune seien in NRW aber nicht die Regel, es gebe hier viele Zäune, die nur einen Grundschutz von 90 Zentimeter böten.

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