
NRW/Niederrhein: Vorsicht beim Einsatz von Mährobotern
Das NRW-Landwirtschaftsministerium hat zum Auftakt der Gartensaison zur Umsicht beim Einsatz von Mährobotern aufgerufen.
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Die Roboter mit ihren messerscharfen Klingen könnten für Igel und andere kleine Wildtiere im heimischen Garten zur tödlichen Gefahr werden, heißt es. Schwere Verletzungen an Schnauze, Füßen oder Stacheln seien die Folge. Mähroboter sollten deshalb nur tagsüber eingesetzt werden, weil Igel nachtaktiv seien. Auch beim Gebrauch von Rasentrimmern sollte auf Igel geachtet werden, die häufig an Heckensäumen und Strauchrändern schliefen. Der Igel wurde von der Deutschen Wildtierstiftung zum Tier des Jahres 2024 gekürt. Besonders wohl fühle sich der Igel in naturnahen Gärten mit heimischen Pflanzen und Wildwuchsflächen, die ihm als Unterschlupf dienten. Beliebte Verstecke seien auch Laub- und Reisighaufen. Damit Igel nachts freie Bahn zwischen Grundstücken hätten, sollte ein 13 mal 13 Zentimeter großes Loch um oder unter dem Zaun gelassen werden.