
© Jan Preller (LANUV)
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NRW/Niederrhein: NABU kitisiert geplante Wolfsjagd
Der Naturschutzbund NABU NRW lehnt die im Bundestag diskutierte Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht scharf ab. In NRW seien die Wolfsbestände ohnehin gering. So existiere das Rudel in Schermbeck nicht mehr, und die Leitwölfin des Leuscheider Rudels sei tot.
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.01.2026 05:56
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Experten warnen, dass eine generelle Bejagung weder wirksam noch rechtssicher sei und kleine Bestände schnell ausgelöscht werden könnten. Stattdessen fordert der NABU konsequenten und finanziell gesicherten Herdenschutz und Abschüsse nur in Ausnahmefällen. Der Verband ruft die Bürger auf, sich politisch zu engagieren und ihre Abgeordneten zu kontaktieren, um eine Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz zu verhindern.
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