
NRW/Niederrhein: Kontrollen in Friseurbranche
Bei landesweiten Kontrollen von Friseurbetrieben haben die Behörden zahlreiche Fälle von Schwarzarbeit und Verstöße gegen die Arbeitsschutzregeln aufgedeckt. In mehr als 90 Prozent der geprüften Betriebe wurden Mängel beim Arbeitsschutz festgestellt:
Veröffentlicht: Freitag, 18.10.2024 04:54
So seien Haartrockner nicht elektrisch geprüft, Feuerlöscher abgelaufen, Flucht- und Rettungswege nicht gekennzeichnet oder Gefahrstoffe falsch gelagert gewesen. Der Zoll leitete 44 Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, unter anderem wegen Verdachts des Sozialversicherungsbetrugs, des illegalen Aufenthalts oder der unerlaubten Beschäftigung von Ausländern. Darüber hinaus werde in 300 Fällen geprüft, ob etwa der Mindestlohn gezahlt oder Sozialleistungen korrekt abgeführt worden seien, heißt es. Bei der Aktion kontrollierten rund 1.000 Einsatzkräfte mehr als 400 Friseursalons und Barbershops mit fast 900 Beschäftigten in NRW.