
NRW/Niederrhein: Kitas benötigen 2024 dringend Landesmittel
Die kommunalen Spitzenverbände in NRW fordern das Land auf, kurzfristig weitere Überbrückungshilfen für die Finanzierung der Kitas bereitzustellen. Ansonsten würde sich die Not vieler Träger im kommenden Jahr weiter verschärfen, so unter anderem Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetages.
Veröffentlicht: Dienstag, 19.12.2023 07:32
Das Land habe den Tageseinrichtungen in Trägerschaft der freien Seite und der Kirchen zwar 100 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2024 zugesagt. Dennoch würden viele Träger von den Kommunen zusätzliches Geld fordern. Die Städte, Kreise und Gemeinden würden aber nicht ansatzweise in der Lage sein, die Einrichtungen im geforderten Umfang zu unterstützen. Um die Diskussion zur Zahlungsfähigkeit zahlreicher Kita-Träger schnell zu beenden, sei eine deutlich weitergehende Unterstützung des Landes zwingend erforderlich. Das Land müsse seine Überbrückungshilfe um mindestens weitere 100 Millionen Euro aufstocken, heißt es.