
NRW/Niederrhein: Kies- und Sandabbau könnte sinken
Der Bedarf an Kies und Sand in Nordrhein-Westfalen soll bis 2035 um acht Prozent zurückgehen. Das zeigt eine jetzt vom NRW-Wirtschaftsministerium vorgelegte Studie.
Veröffentlicht: Dienstag, 31.03.2026 10:44
Der Kamp-Lintforter SPD-Landtagsabgeordneter René Schneider begrüßt mögliche Einsparungen für den Niederrhein, warnt aber zugleich vor unsicheren Annahmen, berichtet die NRZ. Die Studie geht demnach von nahezu null Wirtschaftswachstum aus, was Schneider für unrealistisch hält. Er fordert vielmehr ein klares Bekenntnis der Landesregierung und ein Moratorium für laufende Genehmigungsverfahren, bis Wirtschaftsministerin Mona Neubaur die Planungsbehörden offiziell auf die geringere Rohstoffnachfrage hinweist. Erst danach könnten Regionalpläne angepasst und Abgrabungen gestoppt werden. Er warnt vor einem Wettlauf mit der Zeit: Beginnt der Abbau, lässt er sich nicht mehr stoppen, so Schneider.