
NRW/Niederrhein: Keine Hilfen für Milchviehhöfe nach Dürresommer
Trotz des erneut viel zu trockenen Sommers plant die NRW-Landesregierung keine Dürrehilfen für unsere Landwirtschaft.
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.10.2020 06:37
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Eine völlige Missernte sei trotz des hohen Niederschlagsdefizits in diesem Jahr ausgeblieben, heißt es in einem Bericht des Landwirtschaftsministeriums an den Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landtags. In der Trockenheit hätten vor allem Grünland und Feldfutterbau gelitten. Vor allem Bauernhöfe mit Milchviehhaltung stünden vor der Entscheidung, vergleichsweise teures Futter zuzukaufen oder den Bestand an Tieren zu reduzieren, so das Ministerium. Für ökologisch wirtschaftende Betriebe sei die Lage noch einmal schwieriger.
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