
NRW/Niederrhein: Bauernverband befürchtet Ernteeinbußen
Die Äcker am Niederrhein müssen derzeit ausgiebig mit Brunnenwasser beregnet werden. Vielerorts laufen die Bewässerungsanlagen stunden-, wenn nicht sogar tagelang. Das ist wegen der anhaltenden Trockenheit auch bitter nötig, so der Deutsche Bauernverband.
Veröffentlicht: Montag, 15.08.2022 11:50
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Dennoch befürchtet er Ernteausfälle und höhere Preise. Hintergrund: Die Düngemittelpreise seien vier Mal höher als vor einem Jahr. Die Energiekosten seien doppelt so hoch und die Futterkosten seien auch gestiegen. Wenn es nicht demnächst durchgehend regne, dann seien Ertragseinbußen von 30 bis 40 Prozent zu befürchten, so der Bauernverband. Betroffen sein könnten Kartoffeln und Zuckerrüben, die speziell bei uns am Niederrhein viel angebaut werden.
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