
NRW/Kleve: Erneut Wende im Fall von Amad Ahmad
Im Fall des jungen kurdischen Syrers Amad Ahmad, der im September 2018 in der Klever JVA verbrannt ist, gibt es erneut eine Wende.
Veröffentlicht: Montag, 25.05.2020 04:19
Der 26-Jährige war hier zweieinhalb Monate zu Unrecht inhaftiert, weil er Opfer einer Verwechslung geworden ist. Die genauen Umstände sind noch immer unklar. Nach einem Bericht des WDR-Magazins Westpol, war der Staatsanwaltschaft Braunschweig diese Verwechslung bereits drei Wochen nach Ahmads Verhaftung aufgefallen. Die dortige Staatsanwältin habe deswegen sogar mit einem Beamten der Klever Polizei telefoniert, allerdings ohne Konsequenzen. Dieser Beamte hatte vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zwar ausgesagt, das Gespräch mit der Staatsanwältin aber nicht erwähnt.