Anzeige
NRW: Unfallforscher fordern getrennte Radwege für mehr Sicherheit
© picture alliance/dpa | Guido Kirchner
Teilen: mail

NRW: Unfallforscher fordern getrennte Radwege für mehr Sicherheit

Aus Sicht der Unfallforschung der Versicherer (UDV) wären viele Unfälle mit Radfahrern vermeidbar.

Veröffentlicht: Freitag, 12.07.2024 13:49

Anzeige

Eine jetzt in Münster vorgelegte Analyse ausgewählter Unfallstellen zeigt, dass oft ein eigener Radweg fehlt, es an zwei von drei Stellen Sichthindernisse gibt und Autos an jeder zweiten Unfallkreuzung mehr als 70 km/h fahren dürfen. Die Leiterin der Unfallforscher, Karen Zeidler fordert deshalb beim Bau von Straßen getrennte und gut ausgebaute Radwege. Bei gefährlichen Kreuzungen sollte die Vorfahrtregelung zum Schutz der Radfahrer aufgehoben werden. Nach Angaben der Forscher haben sie 10.000 schwere Radunfälle auf Landstraßen in neun Bundesländern analysiert. Unfallschwerpunkte bilden Kreuzungen, wo mit 68 Prozent gut zwei Drittel der schweren Unfälle passieren. Im Schnitt sterben jede Woche vier Radfahrer und 50 werden schwer verletzt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige