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Nimwegen/Venlo: Euregio reagiert gelassen
© Euregio Rhein-Waal / Euregio Rijn-Waal
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Nimwegen/Venlo: Euregio reagiert gelassen

Die Euregio Rhein-Waal hat auf die verschärften Corona-Regelungen im niederländischen Grenzgebiet gelassen reagiert.

Veröffentlicht: Dienstag, 29.09.2020 03:46

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Besonders in Nimwegen, aber auch in Venlo und anderen Grenzstädten ist die Zahl der Neuinfektionen teils deutlich gestiegen. In Nimwegen sei dies vor allem auf Jugendliche zurückzuführen, sagte Euregio-Geschäftsführer Sjaak Kamps der Rheinischen Post. Man höre selten von Übertragungen im häuslichen Bereich oder beim Einkaufen. Daher würde er deutschen Besuchern auch aktuell nicht davon abraten, in die Provinz Gelderland zu kommen. Man sollte nur zu volle Orte meiden, so Kamps.

Vor allem für das südliche Provinzgebiet, aber auch im Rest der Niederlande gelten aktuell verschärfte Corona-Regelungen. Cafés und Restaurants müssen um 22.00 Uhr schließen und dürfen ab 21.00 Uhr keine neuen Gäste mehr einlassen. Außerdem dürfen insgesamt nur noch 30 Menschen zugleich in einem Lokal sein, im Freien 40. Für alle Kontaktberufe wie Friseur oder Masseur ist eine Registrierung der Kunden verpflichtend. Mund- und Nasenschutz wird für Geschäfte empfohlen, ist aber nicht Pflicht. Die Niederlande sind bei Gesichtsmasken bisher sehr zurückhaltend gewesen. Zuhause soll

man nur noch drei Gäste empfangen. Außerdem sollen alle wieder möglichst von zu Hause aus arbeiten.

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