
Radboud UMC
Nimwegen: Hantavirus-Quarantäne nach Probenpanne
Im Radboud-Universitätsklinikum in Nimwegen müssen zwölf Mitarbeiter vorsorglich für sechs Wochen in Quarantäne.
Veröffentlicht: Dienstag, 12.05.2026 10:52
Anzeige
Hintergrund sind Fehler bei der Untersuchung von Blut- und Urin eines Patienten, der mit dem Hantavirus infiziert ist. Der Patient stammt vom niederländischen Kreuzfahrtschiff „Hondius“. Der Umgang mit dem Blut hätte wegen der Virusart strenger ausfallen müssen, heißt es auf der Homepage des Klinikum. Auch beim Entsorgen des Urins seien nicht die aktuellsten internationalen Vorschriften umgesetzt worden. Das Klinikum hat eine genaue Untersuchung angekündigt. Das Infektionsrisiko wird demnach aber als klein eingeschätzt. Die Quarantäne sei eine reine Vorsichtsmaßnahme.
Anzeige