
Nimwegen: Einreise für mutmaßlichen Hassprediger verweigert
Der umstrittene palästinensische Aktivist Mohammed Khatib darf nicht in die Niederlanden einreisen und an einem Seminar an der Radboud-Universität in Nimwegen teilnehmen.
Veröffentlicht: Montag, 28.10.2024 05:46
Das Haager Justiz- und Sicherheitsministerium hat ihm die Einreise verweigert und sieht in ihm einen Hassprediger. Dagegen soll es heute Mittag (28.10./12.15 Uhr) in Nimwegen eine Protestaktion geben. Khatibs Vortrag sollte Teil einer Reihe von Vorträgen und Seminaren mehrerer Universitätsmitarbeiter mit dem Titel „Situating Palestine“ sein - zugänglich aber nur für Studierende und Mitarbeiter der Radboud-Universität. Nach Angaben von Geheimdiensten steht er mit der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) in Verbindung, die auch in den Niederlanden auf der Liste der Terrororganisationen steht. Laut Rechtsexperten ist die Entscheidung des Ministeriums nicht haltbar und könne vor Gericht keinen Bestand haben.