
Niederrhein/NRW: Kommunen sehen sich als Verlierer
Nach dem Kompromiss von Bund und Länder zum Ganztagsbeschluss für Grundschulen ab 2026 sehen sich die Kommunen in NRW und damit im Kreis Kleve als Verlierer. Denn sie müssen jetzt in fünf Jahren Grundschulen um- oder sogar neu bauen, um für die Kinder das zusätzliche Angebot zu schaffen.
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Deshalb ruft der Städte- und Gemeindebund Bund und Länder dazu auf, die Kosten für den Ganztag vollständig zu finanzieren. Der Verbund verweist dabei auf den Koalitionsvertrag, dort habe sich die Bundesregierung zum Prinzip ‘Wer bestellt, bezahlt’ bekannt. Außerdem mangelt es heute schon an Fachpersonal, an Erzieherinnen und Erzieher. Wie realistisch das Ziel Ganztagsangebot für alle Grundschulen ab 2026 sei, bleibe abzuwarten, so der Städte- und Gemeindebund NRW.