
Niederrhein: Weitere schwere Vorwürfe gegen Erzieherin
Am Landgericht Mönchengladbach sind im Prozess um den Tod des Kindergarten-Kindes Greta jetzt weitere Vorwürfe gegen die angeklagte Erzieherin bekannt geworden.
Veröffentlicht: Dienstag, 15.12.2020 05:41
Die junge Frau aus Geldern soll gleich vier Mal in Kempen einen kleinen Jungen misshandelt haben. Arbeitskolleginnen der Frau und die Mutter des Jungen berichteten von etlichen Notarzteinsätzen. Gleich viermal hatten Mitarbeiter der betroffenen Kita in Kempen den Rettungsdienst rufen müssen. Der kleine Mohamed hatte geschlafen, währenddessen soll ihn die 25jährige Erzieherin aus Geldern ähnlich wie im Fall der später verstorbenen Greta misshandelt haben. So sei es bei dem Kind zum Atemstillstand gekommen. Auch hier hatten weder Ärzte noch Arbeitskollegen in Erwägung gezogen, dass die Angeklagte das Kind vorsätzlich misshandelt haben könnte. Nach dem gestrigen Verhandlungstag geht das Verfahren nun in die Weihnachtspause – Mitte Januar geht es weiter.