
Niederrhein: Weitere Hilfsgüter unterwegs in den Kongo
Das niederrheinische Medikamentenhilfswerk action medeor hat neue medizinische Hilfen für den Kongo auf den Weg gebracht.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2026 10:56
In einem ersten Schritt wurden heute Schutzanzüge, Handschuhe, Masken, Infrarot-Stirnthermometer, Desinfektionsmittel und Elektrolytlösungen verschickt. Der Wert liegt bei rund 40.000 Euro. Die Lieferung umfasst 25 Paletten und wiegt etwa 6,5 Tonnen. Die Hilfsgüter gehen per Flug nach Entebbe in Uganda. Von dort werden sie mit LKWs in die Ebola-Region in der Provinz Ituri gebracht. Dort spitzt sich die Lage nach Angaben von action medeor weiter zu. Es gibt inzwischen mehr als 1.000 Verdachts- und rund 230 Todesfälle. Auch aus der Provinz Süd-Kivu werden jetzt deutlich mehr Verdachtsfälle gemeldet. Die Hilfsgüter sollen vor allem das medizinische Personal schnell vor Ansteckung schützen.