
Niederrhein: Sonderwege im Kampf gegen die Pandemie
Im Kampf gegen die Pandemie gehen unsere Nachbarkreise Wesel und Viersen jetzt Sonderwege. Hintergrund sind die rasant steigenden Infektionszahlen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.11.2021 07:56
Der Kreis Viersen will die 2G-Regel einführen. Schon ab morgen (11.11.) sind alle Kulturveranstaltungen nur noch für Geimpfte und Genesene offen. Darüber hinaus wollen beide Landkreise ihre Impfzentren wieder in Betrieb nehmen. Das sei im Kreis Kleve völlig unmöglich, weil der Standort in Kalkar mittlerweile von anderen Vertragspartnern genutzt werde, so Kreissprecherin Ruth Keuken auf Anfrage von Antenne Niederrhein. Zur ehemaligen Impftstelle in Geldern wollte sich Keuken auf unsere Anfrage gar nicht äußern. Sie sagte nur, dass man Gespräche mit allen Kommunen führe. Im Nachbarkreis Wesel dürfen sich jetzt auch ältere Menschen ihre dritte Impfung an den mobilen Impfstandorten abholen. Das sei im Kreis Kleve bislang noch nicht der Fall, es sei aber im Gespräch, so Keuken abschließend. Für die Booster-Impfung verweist der Kreis Kleve auf seiner Homepage weiterhin an die Hausärzte.