
Niederrhein: Polizei warnt vor K.O.-Tropfen
Mit Blick auf die kommenden Karnevalstage im Kreis Kleve warnt die Polizei vor K.O.-Tropfen in Getränken.
Veröffentlicht: Dienstag, 14.02.2023 02:08
Demnach hat es in den vergangenen Wochen bereits einige Verdachtsfälle gegeben. Zu sexuellen Übergriffen sei es aber noch nicht gekommen, so die Polizei. Die Tropfen werden von den Tätern häufig in ein offen stehendes Getränk des Opfers gegeben. Bei Mädchen und Frauen geschehe dies nicht selten, um sie anschließend zu missbrauchen, warnt die Polizei. K.O.-Tropfen machen zunächst willen- und erst dann bewusstlos. Die Täter nutzten dies aus, um ihre Opfer an einen anderen Ort zu bringen.
SO SCHÜTZEN SIE SICH:
- Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen. Getränke selbst
bestellen und entgegennehmen.
- Von Unbekannten Getränke nur in verschlossenen Originalflaschen
annehmen.
- Freundinnen sollten sich gegenseitig unterstützen, aufeinander
achten und ihre Getränke nicht aus den Augen lassen.
- Vorsicht und Hilfe sind insbesondere nötig, wenn es der Freundin
plötzlich übel wird und Unbekannte sich um sie kümmern oder sie
aus dem Raum führen wollen!
IM FALLE EINES FALLES: WAS IST ZU TUN?
- K.O.-Tropfen lassen sich im Blut und Urin nur für eine kurze
Zeit feststellen. Im Verdachtsfall alarmieren Sie auf jeden Fall
die Polizei (Notruf 110).
- Treten bei Ihnen akute Symptome auf, dann wenden Sie sich sofort
an den Rettungsdienst unter 112.
- Auch Personen, die befürchten in der Vergangenheit Opfer
geworden zu sein, können sich an die Kriminalpolizei unter
Telefon 02821 5040 wenden.