
Niederrhein: Keine Standorte für Atomendlager
Der nördliche Niederrhein um Kleve und Goch sowie Emmerich und Rees kommt offenbar nicht mehr als Atomendlager in Frage.
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Bei der Endlagersuche für Atommüll ist NRW nur noch mit kleinen Flächen im
Rennen, darunter mit Gebieten in den Kreisen Minden-Lübbecke und Steinfurt. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hervor.Insgesamt kommen demnach nur noch etwa fünf Prozent der Fläche Deutschlands für ein Endlager für gefährlichen hoch radioaktiven Atommüll infrage. Die BGE will bis nächsten Jahres die erste Phase der Endlagersuche abschließen. Wo im Anschluss oberirdische Erkundungen stattfinden, entscheidet mit Hilfe der BGE-Expertise dann der Bundestag. Grundlage der Auswahl sind geologische Sicherheitskriterien, damit der radioaktive Müll langfristig sicher gelagert werden kann.