
Niederrhein: IHK-Delegation macht in Berlin Druck
Eine Delegation der Niederrheinischen IHK hat in Berlin schnelle Reformen angemahnt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 19.03.2026 10:35
In einem Gespräch mit Bundesarbeitsministerin Bas und Wirtschaftsstaatsekretär Rouenhoff machten die Unternehmer deutlich, dass die Wirtschaft am Niederrhein trotz milliardenschwerer Pläne der Bundesregierung kaum voran komme. Schleppende Bürokratie, marode Infrastruktur und hohe Steuern würden die Betriebe ausbremsen. Stellen würden abgebaut und Investitionen zurückgehalten. Weniger Bürokratie, niedrigere Steuern, erleichterte Existenzgründungen und gezielte Innovationsförderung seien nötig, so IHK-Präsident Schaurte-Küppers. Besondere Sorge bereite der Stahlstandort Duisburg, der unter Billig-Importen aus China leidet. Schutzmaßnahmen und Perspektiven für die grüne Wasserstoff-Transformation seien dringend nötig. Außerdem müssten Brücken und Verkehrswege schneller saniert werden.