
Niederrhein: Hightech für Erdbeben-Rettung getestet
Nach dreieinhalb Jahren Entwicklungsarbeit haben Experten in Wesel moderne Technologien für die Rettung von Erdbebenopfern und Verschütteten präsentiert. Auch wenn die noch keine Serienreife haben, standen u.a. ferngesteuerte kleine Bodenroboter auf Rädern im Mittelpunkt, die in eingestürzte Häuser rollen können.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.02.2023 04:07
Die Roboter verfügen über Infrarot- und Thermalkameras, Lautsprecher und Mikrofon, so dass Einsatzleiter Kontakt mit Verschütteten aufnehmen können. Außerdem saugen sie über ein dünnes Röhrchen Luft von der Unfallstelle an, analysieren sie auf CO2-Ausstoß sowie menschentypische Proteine und können so Menschen orten, so eine THW-Sprecherin. So könne man erkennen, ob Menschen an dem Ort sind und ob diese noch leben. Die Präsentation fand im Rahmen des EU-Forschungsprojekts "Cursor" statt, an dem 17 Organisationen aus acht Ländern beteiligt sind.