
Niederrhein: GDL spricht nach Warnstreik von Erfolg
Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) spricht nach ihrem Warnstreik am vergangenen Samstag auch am Niederrhein von einem deutlichen Erfolg.
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Bei der Rhein-Ruhr-Bahn seien wegen des Streiks alle Züge ausgefallen, sagte ein GDL-Sprecher. Man hätte hier 100 Prozent Beteiligung gehabt. Auch die Rhein-Ruhr-Bahn selbst sprach von starken Beeinträchtigungen auch auf den Strecken Kleve-Düsseldorf, Duisburg-Xanten sowie Moers-Bottrop. Für die betroffenen Linien seien Busnotverkehre eingerichtet worden. Das Eisenbahnunternehmen Transdev, zu dem auch die Rhein-Ruhr-Bahn gehört, habe auch in der zweiten Tarifrunde kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt, so die GDL. Die Gewerkschaft fordert 555,- Euro mehr Entgelt sowie eine Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Entgeltausgleich für Schichtarbeiter.