
Niederrhein: Energiekrise bremst die Unternehmen aus
Die hohen Strom- und Gaspreise schlagen sich in den Wirtschaftsdaten für Duisburg und die Kreise Wesel und Kleve nieder.
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.07.2023 03:57
Das zeigt die Broschüre "Niederrhein in Zahlen" der Industrie- und Handelskammer Niederrhein. Demnach hat die Energiekrise die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Pandemie gestoppt. Allein im Logistik-Bereich seien letztes Jahr über 40 Prozent weniger Unternehmen angemeldet worden als 2021. Steigende Steuern und Abgaben bei gleichzeitig hoher Inflation machten es den Betrieben zusätzlich schwer. Um den Wirtschaftsstandort in den Kreisen Kleve und Wesel sowie in Duisburg für Unternehmer attraktiv zu halten, seien weniger Bürokratie, mehr Planungssicherheit und eine digitale Verwaltung nötig. Außerdem müssten Steuern und Abgaben gesenkt werden, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger.