
Niederrhein: DEHOGA kritisiert Corona-Maßnahmen scharf
"Wir sind frustriert!"- Mit diesen Worten hat der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA NRW auf die geplanten neuen Corona-Maßnahmen reagiert.
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.10.2020 07:36
Ab dem 2. November sollen unter anderem Restaurants, Cafés, Kneipen und Beherbergungsbetriebe für vier Wochen schließen. Dabei habe die Branche alle Hygienevorschriften eingehalten und Sicherheitsvorkehrungen sogar noch weit übertroffen, etwa durch den Einbau von Plexi-Abtrennungen. Auch die Rückverfolgbarkeit stehe ganz oben auf der Agenda, so der Verband. Daher sei das Gastgewerbe, im Gegensatz zum privaten Bereich, als Infektionsherd fast gar nicht in Erscheinung getreten. Durch die geplanten Schließungen sehen sich jetzt 70 Prozent der Betriebe in ihrer Existenz bedroht. Dabei sei das Gastgewerbe ein Teil der Lösung und nicht Teil des Problems, so der Präsident von DEHOGA NRW Bernd Niemeier.