
Lobith: Einbahnverkehr auf dem Rhein?
Auf dem niederländischen Teil des Rheins ab Lobith könnte zeitweise Einbahnverkehr für die Schifffahrt nötig werden.
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Dieses mögliche Worst-Case-Szenario nennt die Wasserbehörde Rijkswaterstaat, falls der Abfluss bei Lobith auf 600 Kubikmeter pro Sekunde oder noch weiter sinken sollte. Das bedeutet, dass Schiffe einen besonders flachen oder engen Abschnitt zeitweise nur in eine Richtung gleichzeitig befahren dürfen. So soll die Fahrrinne bei sehr niedrigem Wasserstand sicher und verlässlich nutzbar bleiben. Derzeit führe der Rhein bei Lobith rund 637 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Wegen der anhaltenden Trockenheit spricht Rijkswaterstaat trotzdem von einer außergewöhnlichen Lage. Der Pegel könnte in den kommenden Tagen zwar wieder leicht steigen. Er könne aber auch weiter sinken.