
Kreis Kleve: Wenig Vorsorge, spürbarer Ärztemangel
Im Kreis Kleve werden nach wie vor Vorsorgeangebote vergleichsweise selten genutzt.
Veröffentlicht: Freitag, 12.06.2026 07:22
Das geht aus einem noch unveröffentlichten Gesundheitsreport der AOK Rheinland/Hamburg hervor, der der Rheinischen Post vorliegt. Demnach liegt bei der Krebsfrüherkennung die Beteiligung insgesamt nur bei rund jedem Fünften. Frauen nehmen die Vorsorge deutlich häufiger wahr als Männer. Besonders unbeliebt ist die Darmspiegelung, obwohl Ärzte dazu raten. Beliebter ist der allgemeine Gesundheits-Check-up ab 35 Jahren. Trotzdem gehört der Kreis Kleve hier zu den Schlusslichtern im Rheinland. Düsseldorf liegt beim Check-up vorn. Der Report nennt auch Probleme bei der Versorgung: Im Kreis Kleve fehlt es nach wie vor an Ärzten. So werden beispielsweise in Rees und Emmerich viele Kinder nicht in kinderärztlichen, sondern in hausärztlichen Praxen betreut.