
Kreis Kleve: Weitere Maßnahmen gegen tödliche Unfälle
Der Kreis Kleve hat weitere Maßnahmen angekündigt, um die weiterhin hohe Zahl vor allem an tödlichen Verkehrsunfällen zu verringern.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.11.2023 12:14
Dazu gehört auch die Anschaffung eines sogenannten "Enforcement-Trailers". Diese als mobiler Anhänger getarnte Radaranlage dient ohne Einsatz von Personal zur Verkehrsüberwachung. Darüber hinaus sollen kreisweit zehn Tempo-Anzeigen (Foto) aufgestellt werden. Die erste dieser sogenannten "Smiley-Anlagen" sei jetzt an der Martinistraße in Geldern-Veert errichtet worden, heißt es. In unmittelbarer Nähe der dortigen 30er-Zone liegen eine Grundschule und ein Kindergarten. Weitere Anlagen sollen folgen. Außerdem will sich Landrat Christoph Gerwers dafür einsetzen, dass auch mittelgroße Städte mit bis zu 60.000 Einwohnern eigene Geschwindigkeitskontrollen durchführen können. Das dürfen in NRW derzeit nur die Kreise, die Polizei sowie Städte mit mehr als 60.000 Einwohnern.