
Kreis Kleve: Vermehrt Anzeigen wegen "Sextortion"
Im Kreis Kleve kommt es vermehrt zu Anzeigen bei der Polizei wegen "Sextortion". Dabei drohen unbekannte Täter damit, sexuell belastendes Material zu veröffentlichen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.07.2023 04:25
Vermeiden könne man das angeblich nur, wenn ein Geldbetrag in Kryptowährung, in der
Regel Bitcoins, auf ein bestimmtes digitales Konto eingezahlt werde. Davon rät die Polizei aber dringend ab. Demnach besitzen die Täter dabei oft gar kein kompromittierendes Material. Die Erpresser hätten lediglich im sogenannten "Dark-Net" persönliche Daten und Passwörter aufgekauft, die aus Hackingattacken gegen große Provider oder Online-Anbieter stammen. Die Polizei rät, sich immer bewußt zu sein, dass man während eines Videochats gefilmt werden könnte. Wolle man dies unabhängig davon vermeiden, sollte die Webcam deaktiviert werden. Außerdem sollte man die eigene Email-Adresse auf Missbrauch überprüfen.