
Kreis Kleve: Rinderherpes ist kein Thema
Im Gegensatz zu unseren Nachbarkreisen Wesel und Borken spielt der sogenannte Rinderherpes im Kreis Kleve keine große Rolle.
Veröffentlicht: Freitag, 17.02.2023 10:34
Letztes Jahr habe es lediglich einen bestätigten Fall gegeben, sagte Kreissprecherin Ruth Keuken auf Anfrage von Antenne Niederrhein. Dabei hätte der gesamte Tierbestand getötet werden müssen. Erkrankte Tiere leiden unter einer Nasen- und Luftröhrenentzündung, sie bekommen Fieber, Durchfall, zeigen grippeähnliche Symptome und magern ab. Im Kreis Wesel sind in den vergangenen zwei Jahren deswegen 1.600 Rinder geschlachtet und weiterverwertet worden. Im Kreis Borken waren es allein im vergangenen Januar mehr als 1.500 Tiere. Aktuell gelten verschärfte Hygienemaßnahmen in den Kuhställen der beiden Kreise.