
Kreis Kleve: Rheinanlieger-Kommunen planen Badeverbot
Nicht nur Kleve, sondern auch die drei übrigen Rheinanlieger-Kommunen Rees, Emmerich und Kalkar wollen das Baden im Rhein künftig verbieten.
Veröffentlicht: Dienstag, 17.03.2026 11:00
Ziel ist es, Badeunfälle zu verhindern und gefährliches Verhalten am Fluss besser zu ahnden, berichtet die NRZ. Die Städte stimmen ihre Verordnungen demnach untereinander ab. Kleve und Rees treffen bereits Ende März die endgültigen Entscheidungen. Hintergrund sind tödliche Unfälle in den vergangenen Jahren und die zunehmende Nutzung der Ufer als Freizeitorte. Ausgenommen vom Verbot sind Einsätze von Rettungsdiensten, genehmigte Veranstaltungen, Bootsverkehr, Angeln und Watfischerei. Wer dennoch badet, muss künftig mit einer Geldbuße von bis zu 1000 Euro rechnen. Der Rhein ist stark befahren. Entstehende Strömungen, Unterwasserwirbel und Sogwirkungen machen das Schwimmen lebensgefährlich.