
Kreis Kleve: Rekord bei ambulanter Unterversorgung
Im Kreis Kleve gibt es zu wenig niedergelassene Hausärzte, Fachärzte und hier besonders mangelt es an Kinderärzten. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport 2024 der AOK Rheinland/Hamburg hervor.
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.08.2024 04:34
Aus dem Report lässt sich ableiten, dass die ambulante Versorgung im Kreis Kleve schlechter ist als in allen anderen Gebieten der AOK Rheinland/Hamburg. Das zeigen besonders die Krankenhauszahlen. So gehen im Kreis Kleve deutlich mehr Menschen in eine Krankenhausnotaufnahme mit Erkrankungen, die eigentlich von einem Hausarzt behandelt werden können, als in anderen Kreisen und kreisfreien Städten. Auch die Verweildauer von unter drei Tagen in Krankenhäusern kommt bei uns häufiger vor. Außerdem: Zahlreiche schwierigere Krankenhausfälle hätten durch eine bessere ambulante Versorgung vermieden werden können.