
Kreis Kleve: Petition will klare Regeln für Krähenkolonien
Der Unmut von Anwohnern über die negativen Auswirkungen von sogenannten Krähenkolonien im Kreis Kleve nimmt immer mehr zu.
Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2026 10:35
Joachim Sigmund aus Emmerich hat jetzt eine Petition an den NRW-Landtag eingereicht. Er fordert darin landesweite, rechtssichere Leitlinien, wie Kommunen mit Krähenkolonien in Wohngebieten umgehen sollen. Hintergrund sind nach Angaben des Petenten zunehmende Beschwerden von Anwohnern - etwa über Lärm, Verschmutzungen durch Kot und Einschränkungen auf Gehwegen, Spielplätzen und Grünanlagen. Die Petition richte sich aber nicht gegen den Artenschutz, sondern solle einen Ausgleich zwischen Tierschutz und Anwohner-Interessen schaffen. Gefordert werden unter anderem klare Handlungsmöglichkeiten für Städte, mehr Unterstützung durch das Land, wissenschaftlich begleitete Präventionsmaßnahmen sowie eine stärkere Berücksichtigung von Hygiene-, Gesundheits- und Lärmbelangen.