
Kreis Kleve: NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld
Vor den Bund-Länder-Gesprächen zur möglichen Lockdown-Verlängerung am morgigen Mittwoch (10.2.) macht die Gewerkschaft NGG auf die dramatischen Folgen der Schließungen für die Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes im Kreis Kleve aufmerksam.
Veröffentlicht: Dienstag, 09.02.2021 09:55
Die NGG fordert daher ein Mindest-Kurzarbeitergeld von monatlich 1.200 Euro. „Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Letzte Reserven sind längst aufgebraucht“, heißt es zur Begründung. Nach Einschätzung der Gewerkschaft haben die aktuellen Schließungen ähnlich gravierende Auswirkungen wie der Lockdown im Frühjahr des vergangenen Jahres. Damals meldeten 342 gastgewerbliche Betriebe im Kreis Kleve Kurzarbeit an – das sind 71 Prozent aller Betriebe der Branche im Kreis Kleve.