
Kreis Kleve: Landrat weist Versäumnisvorwürfe vehement zurück
Im Kreis Kleve reißt der Streit in Zusammenhang mit der Situation der Leiharbeiter und den damit verbundenen Corona-Neuinfektionen offenbar nicht ab.
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2020 03:51
Nach Äußerungen von NRW-Ministerin Ina Scharrenbach meldet sich jetzt der Kreis Klever Landrat Wolfgang Spreen zu Wort. Er weist Versäumnisvorwürfe vehement zurück. Zum Hintergrund: In einem Interview mit der Rheinischen Post hatte Scharrenbach gesagt, dass Ihr keine andere Region in NRW bekannt sei, wo Leiharbeiter erst nach Anweisung des Ministeriums getestet worden seien. Für Spreen eine nicht nachvollziehbare Äußerung: Eine derartige Weisung liege dem Kreis Kleve überhaupt gar nicht vor. Der Kreis sei in jeder Hinsicht seinen rechtlichen Verpflichtungen nachgekommen und werde dies auch weiterhin tun. Spreen wiederum fordert die Landesregierung auf, die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Wohn- und Lebenssituation von Leiharbeitern nachzubessern.