
Kreis Kleve: Kreisjägerschaft setzt wieder Drohnen ein
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr setzt die Kreisjägerschaft Kleve auch diesmal in den Frühjahrs- und Sommermonaten bei der Wildtierrettung wieder Drohnen mit Wärmebildkamera ein.
Veröffentlicht: Montag, 21.03.2022 09:25
Mit dem Blick von oben können Felder abgeflogen und kontrolliert werden, ob sich Rehkitze im hohen Gras verstecken bzw. von ihrer Rehwild-Mutter abgelegt wurden. Die Experten der Kreisjägerschaft Kleve bergen ein gefundenes Kitz dann fachmännisch und legen es an den Rand von zu mähenden Flächen ab. Ein Beobachter vor Ort kann sich dann noch versichern, dass das Kitz von seiner Mutter wieder "abgeholt" wird. Im vergangenen Jahr konnten dadurch rund 100 Rehkitze gerettet werden. Über ein Formular können Landwirte ihre zu mähenden Flächen vorher anmelden.