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Schild der Kreisverwaltung Kleve
© Antenne Niederrhein
Schild der Kreisverwaltung Kleve
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Kreis Kleve: Höhere Umlage reicht nicht aus

Mehr Geld von den Städten und Gemeinden - und trotzdem muss der Kreis Kleve an seine Rücklagen.

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So steht es im Haushaltsentwurf für 2027. Landrat und Kämmerer wollen den Satz der Kreisumlage demnach um gut 3 Prozentpunkte auf mehr als 33 Prozent anheben. Zusätzlich sollen rund 16 Millionen Euro aus der Rücklage fließen. Danach bliebe dort nur noch ein einstelliger Millionenbetrag. Der Kreis plant Ausgaben von 732,5 Millionen Euro. Mehr als drei Viertel davon entfallen nach Angaben der Kreisverwaltung auf Zahlungen, die sie kaum beeinflussen kann. Allein die Umlage an den Landschaftsverband steigt um rund 16,7 Millionen Euro. Weitere Einsparungen von gut fünf Millionen Euro sind eingeplant. Ob sie gelingen, hängt laut Kämmerer Wolfgang Hebben auch davon ab, wie stark die Sozialausgaben steigen. Er nennt die Finanzlage „dramatisch“. Über den Entwurf muss der Kreistag noch beraten.

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