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Kreis Kleve: Gesundheitsreport der AOK - Besorgniserregend

Es gibt nachwievor zu wenig Haus- und Fachärzte im Kreis Kleve. Und das schlimme sei: Sollte nichts weiter unternommen werden, werde die ärztliche Versorgung im nächsten Jahrzehnt noch schlechter.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.08.2022 05:00

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Zu diesem Ergebnis kommt die AOK Rheinland/Hamburg in ihrem Gesundheitsreport, den sie jetzt in Kleve in ihrer Regionaldirektion vorgestellt hat. Demnach haben kreisweit nur 65 Prozent der Menschen einen Facharzt, der im Umkreis von weniger als zehn Kilometern Entfernung ist. Von den 93 sogenannten Planungsbereichen der AOK liegt der Kreis Kleve auf dem vorletzten Platz. Bei den Hausärzten sieht es nicht viel besser aus. Vor allem drohe eine Unterversorgung, wenn sich mittelfristig keine jungen Ärzte im ländlichen Raum niederlassen. Denn in den nächsten 10-15 Jahren würden viele Ärzte in den Ruhestand gehen, heißt es. Deshalb müsse es weiter Konzepte und mehr Fördergelder geben, um finanzielle Anreize für Jungmediziner zu bieten, so die AOK in Kleve.

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