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Kreis Kleve: Gegen prekäre Leiharbeiter-Quartiere
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Kreis Kleve: Gegen prekäre Leiharbeiter-Quartiere

Mit Blick auf die Leiharbeiter-Problematik in unserer Region hat die Stadt Kleve alle Betreiber der derzeit 29 Sammelunterkünfte angeschrieben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 02.09.2020 04:17

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Sie sollen eine Nutzungsänderung für ihre Unterkünfte beantragen, um aus den Unterkünften Beherbergungsstätten zu machen. Grundlage ist ein Erlass der Landesregierung von Anfang August. Damit können die Kommunen die Woh­nun­gen kon­trol­lie­ren und mit dem Ver­weis auf bau­li­che Män­gel die Nut­zung untersagen. In Goch sind bereits 13 solcher Leiharbeiter-Quartiere zu Herbergen erklärt worden. Die Stadt Emmerich spricht dagegen von einem hohen, auch juristischen, Prüfungsaufwand. Hier gibt es derzeit 32 solcher Immobilien.

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