
Kreis Kleve: Erfolge bei Regionalwettbewerb "Jugend Forscht"
Vor allem Schüler des Klever Berufskollegs hatten bei der diesjährigen 30. Ausgabe des Regionalwettbewerbs "Jugend forscht" die Nase vorn. In der Kategorie "Biologie" gab es sogar den ersten und zweiten Preis sowie einen Sonderpreis für die Gesamtschule Kevelaer.
Veröffentlicht: Freitag, 07.03.2025 11:59
Außerdem war das Berufskolleg in der Kategorie "Chemie" mit dem 1. Preis erfolgreich. Insgesamt haben bei den 15- bis 21-Jährigen 11 Teams Regionalsiege geholt. In der Juniorsparte von Jugend forscht (bis 14 Jahre) waren es acht erste Plätze. Alle Regionalsieger dürfen nun jetzt am Landeswettbewerb teilnehmen, der in der Sparte Jugend forscht vom 1. bis 3. April 2025 in Leverkusen stattfindet. Die Landesausscheidung der Juniorsparte des Wettbewerbs läuft am 5. April 2025 in Essen.
Das sind die diesjährigen Regionalsieger aus dem Kreis Kleve:
Fachgebiet Chemie: Ali Eygi (18) vom Berufskolleg Kleve des Kreises Kleve. Er hat nicht nur einen ersten Platz im Fachgebiet Chemie geholt, sondern gleichzeitig auch den Sonderpreis der Hochschule Niederrhein gewonnen. Unter dem Titel „Algen am Draht - die Revolution der nachhaltigen Energie“ hatte er untersucht, wie sich die Stromstärke in einer mikrobiellen Brennstoffzelle steigern lässt, wenn man unabhängige Variablen wie Schaltungsart, Anzahl der Brennstoffzellen und das Oxidationsmittel verändert. Mit seiner Arbeit möchte der Schüler zur Lösung von Umweltproblemen beitragen: Schließlich nutzen Mikroalgen Photosynthese, um CO₂ aus der Luft aufzunehmen und setzen dabei Elektronen frei, die von der Anode zur Kathode wandern. Neben Strom, der in Batterien gespeichert werden kann, bietet die entstehende Algenbiomasse potenziell umweltfreundliche Anwendungen, etwa als Ersatz für Kunststoffe.
Fachgebiet Biologie: Alexis Ugwuegbulam (19) und Manam Manam (21) vom Berufskolleg Kleve des Kreises Kleve. Sie hatten den Einfluss von Farbstoffen in Unterwäsche auf das Mikrobiom der vaginalen Schleimhaut untersucht. Im Mittelpunkt ihrer Frage „Bunte Höschen, bunte Flora?“ stand die Frage, ob es Unterschiede zwischen den in Kleidungsstücken enthaltenen Farbstoffen gibt, die in der EU verkauft werden und somit den EU-Standards entsprechen und solchen, die ohne Kontrolle aus Nicht-EU-Ländern stammen und auf dem direkten Wege über das Internet in der EU verkauft werden.

