
Kreis Kleve: Ausbau öffentlicher Beschäftigung gefordert
Die Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrtspflege im Kreis Kleve fordert einen Ausbau der öffentlichen Beschäftigung. Die AG kritisiert, dass die Statistik der Arbeitsagentur beim Rückgang der Arbeitslosigkeit ein geschöntes Bild zeichne.
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Demnach hätten im Kreis Kleve 1.300 Menschen im Juni den Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit geschafft. Tatsächlich hätten aber nur 40 Prozent dieser Arbeitslosen einen bezahlten Job bekommen. 60 Prozent fielen aus anderen Gründen aus der Statistik heraus, so die AG Wohlfahrtspflege. Sie sind beispielsweise arbeitsunfähig, aufgrund einer Krankheit, Erziehungs- oder Pflegezeiten vorübergehend nicht verfügbar oder gerade in einer geförderten Maßnahme. Das habe eine ausführliche Untersuchung gezeigt. Daher fordert die Arbeitsgemeinschaft mehr Anstrengungen von Unternehmen und öffentlicher Hand, um Arbeitsplätze so zu schaffen, dass Viele teilhaben können.